Letzte Woche habe ich eine Mittagspause am Hafen in Kreuzlingen verbracht. Mit dabei hatte ich mein neues Teleobjektiv (Canon EF 70-200mm f2.8L IS II USM). Die maximale Brennweite von 200mm ist für's Fotografieren von Vögeln eigentlich zu kurz. Trotzdem lassen sich aufgrund des Crop-Faktors der 7D, der hohen Auflösung des Objektivs und den 18 Megapixeln durch Zuschneiden recht gute close-ups erstellen. Nach langsamen Annäherungsversuchen hat diese schöne Kolbenente meine Nähe geduldet.

Ganz besonders faszinierend finde ich die Haubentaucher. Es sieht sehr witzig aus, wenn diese sehr filigranen Tiere gegenseitig um ihren Partner werben. Männchen und Weibchen sind sich gegenüber und dann schüttelt immer abwechslungsweise eines nach dem anderen den Kopf. Als würden sie sich sagen: "Willst du? Oder willst du nicht?"

Zwischendurch geht es dann auch sehr hektisch zu und her. Die Männchen sind stets darauf bedacht allfällige Konkurrenz von 'ihrem' Weibchen fernzuhalten.

Zum ersten Mal ist mir aufgefallen, dass die Haubentaucher eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Pinguinen haben.

Der Kleine da ist buchstäblich vor meinen Füssen durchgewatschelt.

Die Schärfe von diesem Objektiv ist wirklich unglaublich. Hier eine 100%-Ansicht aus dem obigen Bild:

Im nächsten Post werde ich dann Bilder von einem ganz seltenen Vogel (zumindest am Bodensee) zeigen.